Übersicht Betriebe mit 'erhöhte Fressstände und Schieberfrequenz'

Roland Baumgärtner

Der in einer Wohnsiedlung gelegene Milchviehstall wurde umgebaut mit dem Ziel das Tierwohl und die Arbeitswirtschaft zu verbessern. Durch den Einbau eines Futterbandes konnte Platz für erhöhte Fressstände und mehr Platz für jedes Tier geschaffen werden. Aufgrund der Lage konnte kein Laufhof angebaut werden. Um trotzdem einen Außenklimareiz zu schaffen, wurde das Dach teilweise geöffnet und eine flexible Dachöffnung eingebaut. Dieses System aus sensorgesteuerte Lamellen öffnet und schließt bei entsprechendem Wetter vollautomatisch.

Bunz GbR

Der 6-Reiher mit AMS bietet 144 laktierende Kühen, den Sonderbereichen und einem großen Abkabebereich mit Kälberschlupf Platz. Er verfügt über zwei außenliegende Futtertische und einen, mit zusätzlichen Liegeboxen strukturiertem Laufhof. Die Tiefboxen werden automatisch eingestreut. Ein Besucherlehrpfad lockt Besucher mit einer E-Bike Ladestation und Aussichtsplattform mit Blick in den Stall.

Laurenzenhof GbR

Der 6-Reiher mit AMS und außenliegenden Futtertischen bietet 136 laktierenden Kühen Platz. Hier wird die Idee eines strukturierten Laufhofes getestet, der über zusätzliche, unüberdachte Liegeboxen und Fressplätze verfügt. Zudem werden zwei verschiedene emissionsmindernde Gummirillenböden auf den Fressgängen getestet. Die Reinigung der inneren Laufgänge übernimmt ein Saug-Entmistungsroboter.

Lukas Förster

Der Kompostierungsstall mit zwei außenliegenden Futtertischen wurde in mehrhäusiger Bauweise für 75 Milchkühe und 60 Stück Jungvieh gebaut. Sämtliche Bereiche und Altersklassen sind hier auf Kompost untergebracht. Möglich machen dies große freitragende Schwenktore, die die komplette Kompostfläche unterteilen. Das Altgebäude beherbergt nun den neuen Melkstand. Zwischen Futtertisch und Kompostfläche steht den Kühen neben der Sommerweide ganzjährig ein integrierter Laufhof zur Verfügung.

A. und M. Gührer GbR

Der Stall mit Kammaufstallung stellt eine Erweiterung des bestehenden Milchviehstalles dar. Dabei bietet der neue Stall 72 laktierenden und 12 frisch abgekalbten Kühen, sowie einer großen Sand-Abkalbebox Platz. Zwischen Alt- und Neugebäude wurde ein großer Laufhof geschaffen, der nun den Kühen aus beiden Ställen Freigeländezugang ermöglicht. Der Laufhof wurde um einen Futtertisch mit Futterband ergänzt. Der Spaltenboden ist mit einer Gummimatte mit reduziertem Schlitzanteil belegt.

Hammer GbR

Der einhäusige 6-Reiher bietet 144 laktiernden Kühen Platz und verfügt über drei AMS. Alle Fress- und Laufgänge sind mit einem 3%-igen Quergefälle mit Harnsammelrinne ausgestattet. Der Spaltenboden vor dem AMS ist mit einer harnableitenden Gummimatte belegt. Erhöhte Fressstände im Stall und zusätzliche Liegeboxen im Auslauf verringern die emittierende Fläche. Eine Besucherempore befindet sich über dem AMS. Der Zugang dazu erfolgt über die Giebelseite. Wasserleitungen an der Liegeboxen- und Fressstandkante befeuchten die Laufflächen und verbessern so das Reinigungsergbenis. Eine Nassbürste sorgt für Abkühlung.

Kirchlehof GbR

Die Kirchlehof GbR baute einen Kompaktstall mit Melkstand für 35 laktierende Kühe im Berggebiet 1060 m ü. N. N.. Die Laufflächen sind emissionsmindernd ausgeführt. Der Abwurf des Schiebers befindet sich schneesicher im Deckel der teilweise unter dem Stallgebäude liegenden Güllegrube. Für maximale Weidenutzung wurden die Triebwege drainiert und mit einer speziellen Kiesmischung befestigt.

Matthias Marohn

Der 6-Reiher mit außenliegenden Futtertischen und AMS bietet 150 laktiereden Kühen Platz und verfügt zusätzlich über eine Abkalbebucht und einen Bereich für die Trockensteher. Die Tiefboxen werden automatisch eingestreut. Auf den Laufflächen werden zwei Arten emissionsmindernder Gummirillenböden getestet. Für die Frischmelker wird ein Eingliederungskonzept umgesetzt. Der Laufhof wurde mit zusätzlichen Liegeboxen strukturiert.

Renz GbR

Der bestehende Stall wurde umgebaut und um einen Anbau ergänzt. Zudem wurde ein Kälberstall gebaut. Durch den Einbau von zwei Futterbändern im Altgebäude wurden die bestehenden Fressgänge verbreitert und konnten um erhöhte Fressstände ergänzt werden. Zudem wurden 38 Fressplätze durch eine systemintegrierte Heuraufe geschaffen, die durch einen Heukran beschickt wird.

Hof Gasswies KG

Der Hof Gasswies praktiziert und optimiert schon seit Jahren die muttergebundene Kälberaufzucht. Mit dem Umbau- und Anbau des bestehenden Stalls wurde die Architektur es Stalls an das Verfahren angepasst. Die Entmistungstechnik wurde auf die Bokasi Produktion angepasst. Die Laufgänge werden mit Stroh, Sägemehl, Pflanzenkohle und Kalk eingestreut, über eine Sprühleitung wird ein Ferment zugesetzt.

Fridolin und Jonas Saier GbR

Der besehende Milchviehstall des Heumilchbetriebes wurde umgebaut und um einen Anbau ergänzt. Besondere Herausforderung war dabei das stark abfällige Gelände. Der Anbau ist in zwei Bereiche geteilt und enthält nun die Liegeboxen der laktierenden Kühe und die tiefer gelegenen Bereiche der Trockensteher, das Jungvieh und den Abkalbebereich auf Stroh. Im Altgebäude befinden sich zwei Futtertische mit Futterband und die beiden AMS. Ein Heukran befüllt die Futterbänder aus der Bergehalle, die über eine Solartrocknung mit Steinspeicher verfügt. Der Betrieb betreibt im Sommer Vollweide.

O. und R. Schreck GbR

Der 6-Reiher mit AMS und außenliegenden Futtertischen bietet 136 laktierenden Kühen Platz. Hier wird die Idee eines strukturierten Laufhofes getestet, der über zusätzliche, unüberdachte Liegeboxen und Fressplätze verfügt. Zudem werden zwei verschiedene emissionsmindernde Gummirillenböden auf den Fressgängen getestet. Die Reinigung der inneren Laufgänge übernimmt ein Saug-Entmistungsroboter.

Alexander Schwär

Der neue Milchviehstall für 44 laktierende Kühe wurde an das denkmalgeschützte Altgebäude des Schwarzwaldhofes gebaut. Der ehemalige Anbindestall wurde für die Sonderbereiche und den neuen Melkstand umgebaut. Die Futterachsen verlaufen im Neubau, über den Laufhof und im Altgebäude durchgehen, sodass eine Bandfütterung sowohl die Kühe im Alt - und Neugebäude versorgen kann und besonders viele Fressplätze bietet. Zwischen Alt- und Neugebäude ist ein Hackschnitzellaufhof entstanden, der auch als Wartehof dient.

Stier GbR

Die Stier GbR hat einen Neubau für 123 Milchkühe umgesetzt. Bei dem mehrhäusigen Stall befindet sich das Jungvieh im Altgebäude. Die Tiere werden bei einem großzügigen Platzangebot lebenslang auf Stroh gehalten. Der Zielkonflikt Tierschutz-Umweltschutz wird durch die Kombination mehrerer Maßnahmen zur Emissionsminderung aufgelöst.

Werner GbR

Dieser Stall wurde speziell für die Sonderbereiche gebaut und enthält einem Bereich für die frischlaktierenden Kühe, eine Abkalbebucht und einem Bereich für die Kälber einschließlich Ammenkühe. Zudem wurde das bestehende Gebäude mit den laktierenden Kühen um einen strukturieren Laufhof ergänzt. Alle drei Bereiche des neuen Stalls verfügen über einen Zugang zu Weideflächen. Die Erreichbarkeit des Melkzentrums ist durch zwei Übergänge gegeben. Die Abkalbebucht wurde mit einem Mikroklimabereich für das Kalb ausgestattet. Alle Laufflächen sind mit emissionsmindernden Rillenböden ausgelegt.